Burnout als Statussymbol: Warum wir erst ernst genommen werden, wenn wir am Limit sind - indayi edition
„Ich bin so beschäftigt, dass ich kaum noch schlafe.“„Letzte Woche habe ich 70 Stunden gearbeitet.“„Urlaub? Dafür habe ich keine Zeit.“Solche Aussagen hören wir täglich–und oft schwingt dabei ein Hauch von Stolz mit. In unserer modernen Gesellschaft scheint Burnout als Statussymbol etabliert zu sein. Doch warum müssen wir erst zusammenbrechen, um unsere Grenzen zu rechtfertigen?
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(IINews) - Die Glorifizierung der Erschöpfung
In vielen Kulturen wird ein voller Terminkalender mit Erfolg gleichgesetzt. Wer ständig beschäftigt ist, gilt als wichtig und unentbehrlich. Eine Studie zeigt, dass Menschen, die ihre Überlastung betonen, oft als kompetenter und fleißiger wahrgenommen werden. Doch dieser Wettlauf um Anerkennung hat seinen Preis. Die KKH-Kaufmännische Krankenkasse berichtet, dass fast die Hälfte der befragten Berufstätigen sich häufig unter starkem Druck fühlt, wobei Perfektionismus und hohe Selbstansprüche wesentliche Stressfaktoren sind. Burnout als Statussymbol führt dazu, dass Menschen ihre eigenen Grenzen ignorieren – bis es zu spät ist.
Burnout: Ein teures Statussymbol
Die Kehrseite dieser„Arbeitskultur“ ist alarmierend. In Deutschland leiden rund 216.000 Menschen an Burnout. Die Symptome reichen von ständiger Müdigkeit über Konzentrationsprobleme bis hin zu körperlichen Beschwerden wie Kopfschmerzen und Schlafstörungen. Trotz dieser Warnsignale wird Burnoutoft als Zeichen von Engagement und Hingabe missverstanden. Doch zu welchem Preis? Die Zahl der Fehltage aufgrund psychischer Erkrankungen steigt kontinuierlich an, was nicht nur individuelle, sondern auch wirtschaftliche Folgen hat.
Gesellschaftliche Erwartungen und individuelle Grenzen
Unsere Gesellschaft neigt dazu,Überarbeitung zu glorifizieren und Ruhephasen zu stigmatisieren. Wer pünktlich Feierabend macht oder seine Urlaubstage nimmt, wird schnell als faul abgestempelt. Dieses verzerrte Bild führt dazu, dass viele ihre eigenen Grenzen ignorieren, bis der Körper sie zwingt, eine Pause einzulegen. Es ist an der Zeit, dieses Narrativ zu hinterfragen und einen Kulturwandel einzuleiten, der Balance und Selbstfürsorge wertschätzt.
Gesundheitliche Folgen von Burnout
Die gesundheitlichen Auswirkungen von chronischerÜberlastung sind gravierend. Neben den bereits erwähnten Symptomen kann ein unbehandelter Burnout zu ernsthaften Erkrankungen wie Depressionen, Herz-Kreislauf-Problemen und einem geschwächten Immunsystem führen. Die psychische und physische Gesundheit leidet gleichermaßen, was die Lebensqualität massiv beeinträchtigt. Frühzeitige Erkennung und Intervention sind daher essenziell, um langfristige Schäden zu vermeiden.
Wie wir Burnout vermeiden können
Ein erster Schritt zur Vermeidung von Burnout ist die bewusste Reflexionüber eigene Arbeitsmuster. Folgende Maßnahmen können helfen:
Grenzen setzen: Wer Nein sagt, schützt sich vor Überlastung.
Pausen ernst nehmen: Regelmäßige Erholungsphasen sind essenziell.
Mentale Gesundheit priorisieren: Meditation, Sport und soziale Kontakte können Stress reduzieren.
Gesunde Unternehmenskultur fördern: Arbeitgeber sollten Work-Life-Balance unterstützen und Überstunden nicht glorifizieren.
Was tun, wenn es zu spät ist?
Wenn Burnout bereits eingetreten ist, braucht es mehr als nur gute Vorsätze – es braucht Taten. Hier sind die ersten Schritte:
Professionelle Hilfe suchen: Psychotherapie oder Coaching kann helfen, neue Strategien zu entwickeln.
Arbeitsbelastung reduzieren: Wer in einer toxischen Arbeitsumgebung steckt, sollte nach Alternativen suchen.
Regeneration zulassen: Selbstfürsorge ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit.
Die Bücher BURNOUT-Epidemie – Das Zerstörungsprogramm wird in der Kindheit angelegt von Tello Talla, sowie Burnout-Generation – Programmiert, um völlig auszubrennen von Dantse Dantse sind hier nicht nur Lektüre – sie sind ein Weckruf. Sie entlarven die Lügen, die uns krank machen, und zeigen dir, wie du dich daraus befreien kannst. Du willst wirklich etwas ändern? Dann hör auf, dich selbst zu opfern, und fang an, auf dich selbst zu hören.
Ein Plädoyer für Selbstfürsorge und kulturellen Wandel
Es ist höchste Zeit, dass wir den Mythos des Burnout als Statussymbol entlarven. Wahrer Erfolg sollte nicht durch die Anzahl der gearbeiteten Stunden definiert werden, sondern durch ein erfülltes und gesundes Leben. Dazu gehört es, eigene Grenzen zu erkennen und zu respektieren, Pausen einzuplanenund sich nicht von gesellschaftlichen Erwartungen diktieren zu lassen. Ein kultureller Wandel, der Selbstfürsorge und Work-Life-Balance fördert, ist dringend notwendig. Die Bücher von Talla und Dantse sind hier nicht nur Ratgeber, sondern auch Wegbegleiter für alle, die diesen Wandel aktiv gestalten möchten.
In einer Welt, die ständig nach mehr verlangt, sollten wir den Mut haben, weniger zu tun und auf uns selbst zu achten. Denn am Ende des Tages ist unsere Gesundheit unser wertvollstes Gut.
Quellen
Bild
Welt
Berliner Zeitung
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Datum: 26.02.2025 - 12:14 Uhr
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