InternetIntelligenz 2.0

kostenlos Pressemitteilungen einstellen | veröffentlichen | verteilen

Pressemitteilungen

 

Westerwelle will Hartz-IV-Missbrauch bei Firmen bekämpfen

ID: 164877


(dts) - Vizekanzler und FDP-Parteichef Guido Westerwelle hat in der Debatte um Hartz IV angekündigt, auch den Missbrauch bei Firmen stärker bekämpfen zu wollen. Im Rahmen eines Gespräches mit Hartz-IV-Empfängern sagte Westerwelle der BILD-Zeitung, es gehe nicht nur um Missbrauch bei Hartz IV-Empfängern, sondern auch um Unternehmen, die Hartz-IV-Empfänger als kostenlose Praktikanten missbrauchten, ohne ihnen eine echte Job-Perspektive geben zu wollen. Westerwelle sagte der Zeitung: "Auf beiden Seiten muss man den Missbrauch bekämpfen, ausdrücklich auch bei den Firmen." Er könne es aber genauso wenig akzeptieren, wenn ein 24-jähriger junger Mann nachmittags ins Fitnessstudio geht, aber gleichzeitig als Hartz IV-Empfänger "bestimmte körperliche Tätigkeiten als Erniedrigung empfindet", sagte Westerwelle. Gleichzeitig verteidigte er die von ihm angestoßene Debatte. Er wolle betonen, "dass jemand, der arbeitet, mehr haben muss, als wenn er nicht arbeitet". Der Sozialstaat sei vor allem für die Schwachen in der Gesellschaft geschaffen worden. "Da muss das Geld hin und in die Bildung", sagte er derselben Zeitung. Es müsse jetzt dafür gesorgt werden, dass das Geld auch dort ankomme. Westerwelle: "Die allermeisten Familien machen das sehr verantwortungsvoll. Aber es gibt eben leider auch viele Familien, da kommt das Geld nicht bei den Kindern an, sondern es wird in einen neuen Fernseher gesteckt." Allen müsse bewusst sein, dass es bei den Sozialleistungen nicht um das Geld aus Steuern und Abgaben gehe. Westerwelle: "Es geht um das Geld derer, die Steuern und Abgaben zahlen." Auch deshalb könne man von den Leistungsempfängern auch gleichzeitig Einsatzbereitschaft erwarten.



Weitere Infos zu diesem Fachartikel:

Themen in diesem Fachartikel:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:



Leseranfragen:



PresseKontakt / Agentur:



drucken  als PDF  an Freund senden  Rüttgers nach Rücktritt von Generalsekretär weiter unter Druck Autobombe vor Gerichtsgebäude in Nordirland explodiert
Bereitgestellt von Benutzer: dts
Datum: 23.02.2010 - 00:08 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 164877
Anzahl Zeichen: 0

Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
Stadt:

Berlin


Telefon: 01805-998786-022

Kategorie:

Politik & Gesellschaft


Anmerkungen:


Dieser Fachartikel wurde bisher 94 mal aufgerufen.



 

Wer ist Online

Alle Mitglieder: 50.264
Registriert Heute: 0
Registriert Gestern: 0
Mitglied(er) online: 0
Gäste Online: 137


Bitte registrieren Sie sich hier. Als angemeldeter Benutzer nutzen Sie den vollen Funktionsumfang dieser Seite.