Vor 20 Jahren ASF in der DDR gegründet - Auch in Zukunft nur noch gemeinsam
Vor 20 Jahren ASF in der DDR gegründet - Auch in Zukunft nur noch gemeinsam
(pressrelations) - Anlässlich der Gründung der ASF in der DDR vor 20 Jahren erklärt die Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF), Elke Ferner:
Vor 20 Jahren, am 10. Februar 1990, gründete sich in der Französischen Friedrichstadtkirche in Berlin die ASF in der DDR. Am 10. Februar 1990 gab es eine landesweite Zusammenkunft der weiblichen Delegierten des bevorstehenden SPD-Parteitages der DDR. Spontan entschlossen sich 54 SPD-Frauen zur Gründung der ASF. Geburtshelferinnen waren unter anderem Inge Wettig-Danielmeier und Herta Däubler-Gmelin.
Themen waren von Anfang an die Herausforderungen durch die sich zunehmend verschlechternden Berufsaussichten von Frauen in der DDR, Erhalt der vorhandenen Plätze in den Kindergärten und Kinderkrippen und die Beibehaltung der Fristenregelung beim Schwangerschaftsabbruch. Gemeinsam veröffentlichten die SPD-Frauen einen Aufruf "Fraueninteressen auf dem Weg zu deutschen Einheit sichern".
Außerdem ging es um die Beteiligung von Frauen in Parteien und Parlamenten. Die ASF-Frauen setzen im Februar 1990 die Quote im Statut der SPD der DDR durch.
Die ASF war vor 20 Jahren die erste Parteigliederung der SPD, die sich zusammengeschlossen hat, wenige Monate nach dem Mauerfall und mehr als drei Monate vor dem Zusammenschluss der Parteien. Die Frauen waren schon immer der Partei ein paar Schritte voraus. Sie haben es einfach gemacht.
Im Laufe der vergangenen 20 Jahre ist die ASF zusammengewachsen. Gleichstellungspolitische Themen sind bis heute aktuell. Frauen aller Generationen engagieren sich frauenpolitisch bei uns und bringen ihre Sichtweisen und Erfahrungen in die gemeinsame Arbeit ein, sie übernehmen Ämter und Funktionen. Frauen wie Eva Kunz, Ute Fischer, Christine Bergmann, Regine Hildebrandt, Gerlinde Kuppe, Iris Gleicke, Karla Staszak, Christel Riemann-Hanewinckel und viele andere haben der SPD in der DDR und nach der deutschen Einheit ein Gesicht gegeben.
Die Devise bleibt: Auch in Zukunft nur noch gemeinsam.
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Redaktion: Tobias Dünow
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Datum: 09.02.2010 - 12:47 Uhr
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