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Deutscher Botschafter in Kabul entging offenbar nur knapp Selbstmordanschlag

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(dts) - Der deutsche Botschafter in Afghanistan, Werner Hans Lauk, ist offenbar nur knapp einem Selbstmordanschlag entgangen. Wie das Nachrichtenmagazin "Spiegel" berichtet, gehe das aus einem vertraulichen Einsatzbericht hervor, den sein Personenschutzkommando nach dem Vorfall an das Bundespolizeipräsidium in Potsdam geschickt hatte. Demnach war Lauk am Morgen des 13. Oktober in Kabul mit einem Konvoi von drei Botschaftsfahrzeugen auf dem Weg zum Flughafen, als die von Bundespolizisten geschützte Kolonne von einem Toyota-Fahrer bedrängt wurde. Mehr als sechs Minuten habe das Fahrzeug den letzten Wagen des Konvois bei hoher Geschwindigkeit und mit Abständen von zum Teil nur einem Meter verfolgt, um ihn zu überholen und so in die Mitte des Konvois zu gelangen. Auf ganz ähnliche Weise hatte wenige Wochen zuvor ein Selbstmordattentäter einen Konvoi mit einer Autobombe angegriffen und 16 Menschen, darunter 6 italienische Soldaten, getötet. Laut einem weiteren Protokoll war ein Schütze des deutschen Konvois bereits entschlossen, auf den Toyota-Fahrer zu schießen, falls der den letzten Wagen überholen sollte. Bevor es dazu kam, konnten die Deutschen den Verfolger allerdings in einem Kreisverkehr abhängen. "Alle sind überzeugt, dass es sich bei dem Vorfall um einen tatsächlichen Anschlagsversuch handelte", heiße es in dem Einsatzbericht an die Zentrale in Potsdam.



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Bereitgestellt von Benutzer: dts
Datum: 06.02.2010 - 11:33 Uhr
Sprache: Deutsch
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Ansprechpartner: dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
Stadt:

Kabul


Telefon: 01805-998786-022

Kategorie:

Politik & Gesellschaft


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