Alles on demand? / Deloitte Digital Democracy Survey zeigt: neue Angebote erfolgreich, traditionelle immer noch beliebt
(ots) - Die "on-demand"-Revolution ist nicht
aufzuhalten - aber die die traditionelle Mediennutzung verändert sich
nur langsam. Obwohl Online-Medien hierzulande immer beliebter werden,
bleibt das klassische TV auch 2014 spartenübergreifend die bevorzugte
Medienaktivität. Jedoch werden Bewegtbild-Inhalte immer häufiger auch
online konsumiert. Dafür sorgt die stark steigende Verbreitung
vernetzter Endgeräte wie Smartphones, Tablets und Connected-TVs.
Gerade Video-Streaming-Angebote erfreuen sich steigender Beliebtheit
- bei Leihinhalten avancieren sie zur bevorzugten Nutzungsmethode.
Anders bei Kaufinhalten: Hier sind physische Datenträger nach wie vor
die erste Wahl. Das zeigt der achte internationale
Digital-Democracy-Report von Deloitte, für den auch 2.000 Teilnehmer
aus Deutschland zu ihren Mediennutzungsgewohnheiten befragt wurden.
"'On demand', vor allem'Video-on-Demand', ist zu einem
Schlüsselbegriff der Medienindustrie geworden. In den kommenden
Jahren wird er weiter an Bedeutung gewinnen - aber die
Marktteilnehmer müssen das Wettbewerbsumfeld aktiv mitgestalten, wenn
sie von der Entwicklung profitieren wollen", erklärt Klaus Böhm,
Direktor Media bei Deloitte.
TV knapp vor online
Das Fernsehgerät bleibt der Deutschen liebstes
Unterhaltungsmedium. Für fast 30 Prozent der Befragten ist TV Favorit
- damit hat es gegenüber der letztjährigen Umfrage sogar noch Anteile
hinzugewonnen. Unmittelbar dahinter folgt jedoch schon das Surfen im
Internet oder in anderen Online-Medien, was ein Viertel der
Teilnehmer bevorzugt. Hier ist ein Anstieg um zehn Prozentpunkte zu
verzeichnen. Ins Hintertreffen geraten hingegen gedruckte Medien wie
Bücher und Zeitungen - Letztere gaben gegenüber dem Vorjahr um etwa
die Hälfte nach.
Immer mehr internetfähige Endgeräte
Videos und andere Bewegtbild-Angebote werden heute zu über einem
Drittel online genutzt: 35 Prozent der Befragten entscheiden sich für
diese Möglichkeit, 65 Prozent für traditionelle Wege. Damit stieg der
Anteil der Online-Nutzer um acht Prozentpunkte - das liegt vor allem
an der Verbreitung geeigneter Endgeräte. Smartphones, Tablets und
internetfähige Fernseher sind auf dem Vormarsch und nähern sich
teilweise sogar schon der Sättigungsgrenze. 44 Prozent der Haushalte
sind im Besitz eines Connected TV, zudem überlegen sich knapp 60
Prozent der Studienteilnehmer, den Fernseher im kommenden Jahr mit
dem Internet zu verbinden.
SVoD-Abo-Angebote auf dem Vormarsch
Bei der Nutzung von Videos über Online-Medien wird das Streaming
immer wichtiger. Insbesondere die jüngeren Verbraucher bevorzugen
diese Option. Insgesamt haben 11 Prozent der Teilnehmer ein
Video-on-Demand-Abonnement (SVoD für Subscription-based VoD)
abgeschlossen, bei den 14- bis 24-Jährigen ist es sogar fast ein
Fünftel. Dieser Trend wird laut Studie anhalten. In den kommenden
Monaten wird sich SVoD als bevorzugte Methode zur Nutzung von
Leihinhalten endgültig etablieren. Ein Grund dafür sind neue,
attraktive Abo-Angebote wie etwa von Watchever oder Sky Snap. Ein
Viertel der Befragten setzt auf SVoD, ein knappes Fünftel bevorzugt
eher Downloads.
Im Unterschied zu Leihinhalten spielen bei Kaufinhalten
unverändert die physischen Datenträger wie etwa DVDs die erste Geige.
Hier gaben 27 Prozent an, Videoangebote in den nächsten zwölf Monaten
als DVD oder Blue-ray im stationären Handel kaufen zu wollen, weitere
26 Prozent wollen dies im Online-Shop tun. Dagegen planen nur 22
Prozent einen entsprechenden Download.
Am liebsten Filme im Abo
Pay-TV-Abonnements werden von den Verbrauchern für den Konsum von
Filmen in Anspruch genommen. Immerhin mehr als die Hälfte der
Studienteilnehmer zeigt hier eine deutliche Zahlungsbereitschaft. Mit
großem Abstand folgen TV-Serien (23%) und Bundesliga-Fußball (22%)
bzw. Champions League (18%).
"Die Deutschen bevorzugen nach wie vor das lineare TV als
Unterhaltungs- und Informationsmedium. Das zeugt jedoch nur begrenzt
von einer traditionellen Haltung, denn das Internet wird immer
beliebter - gerade bei Video-Inhalten. Dazu passt, dass
internetfähige Fernsehgeräte immer stärkere Verbreitung finden.
Video-Streaming im Abonnement ist auf dem Vormarsch, vor allem Filme
stehen hier weit oben auf der Wunschliste der Konsumenten. Dennoch:
Auch hier ist der physische Datenträger noch lange nicht abgehängt",
schließt Klaus Böhm.
Den kompletten Report erhalten Sie auf Anfrage.
Über Deloitte
Deloitte erbringt Dienstleistungen aus den Bereichen
Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Consulting und Corporate Finance
für Unternehmen und Institutionen aus allen Wirtschaftszweigen;
Rechtsberatung wird in Deutschland von Deloitte Legal erbracht. Mit
einem weltweiten Netzwerk von Mitgliedsgesellschaften in mehr als 150
Ländern und Gebieten verbindet Deloitte herausragende Kompetenz mit
erstklassigen Leistungen und steht Kunden so bei der Bewältigung
ihrer komplexen unternehmerischen Herausforderungen zur Seite. "To be
the Standard of Excellence" - für mehr als 200.000 Mitarbeiter von
Deloitte ist dies gemeinsame Vision und individueller Anspruch
zugleich.
Die Mitarbeiter von Deloitte haben sich einer Unternehmenskultur
verpflichtet, die auf vier Grundwerten basiert: absolute Integrität,
erstklassige Leistung, gegenseitige Unterstützung und kulturelle
Vielfalt. Sie arbeiten in einem Umfeld, das herausfordernde Aufgaben
und umfassende Entwicklungsmöglichkeiten bietet und in dem jeder
Mitarbeiter aktiv und verantwortungsvoll dazu beiträgt, dem Vertrauen
von Kunden und Öffentlichkeit gerecht zu werden.
Deloitte bezieht sich auf Deloitte Touche Tohmatsu Limited
("DTTL"), eine "private company limited by guarantee" (Gesellschaft
mit beschränkter Haftung nach britischem Recht), ihr Netzwerk von
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ihrer Mitgliedsunternehmen sind rechtlich selbstständig und
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Datum: 20.05.2014 - 09:41 Uhr
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