Forderung
Nie konnten persönliche Informationen unkomplizierter abgerufen werden als heute. Seien es Soziale Netzwerke, Foren oder Communities. Mit ein paar Klicken kann man über fremde Personen viel erfahren. Oftmals ahnt man als Nutzer des Internets gar nicht, was alles möglich ist. Gerade Jugendliche gehen oft leichtsinnig mit privaten Daten oder Bildern um.Bedürfen gerade Jugendliche mehr Anleitung für das Surfen im Internet?
(IINews) - Zu Hause und an den Schulen gehört der PC wie selbstverständlich dazu. Die Medienerziehung kommt jedoch in den meisten Fällen zu kurz und es wird nicht ausreichend vermittelt und gelehrt wie man verantwortungsvoll mit den Neuen Medien und dem Web 2.0. umgeht. Die Macht, Wirkung und die Gefahren werden nicht konkretisiert und oft im Schulunterricht nicht einmal thematisiert. Das Internet hat Macht und Kraft und das muss den Kindern und Jugendlichen unbedingt verdeutlicht werden.
Medienerziehung und das Schulen von Medienkompetenz in Schule und Elternhaus ist schon längst zu einer schulischen, gesellschaftlichen und familiären Aufgabe geworden. Das Verhalten im Internet müsse genauso eingeübt werden wie andere Dinge im täglichen Leben, so seine Forderung des Bildungsministeriums. Dabei sei es vor allem wichtig, dass die Schüler kritisch und aufgeklärt mit den Neuen Medien und der auf sie einstürzenden Informationsflut aus dem Internet umgehen. Lehrer sollten daher vor allem das Bewusstsein für die Bedeutung ethischer und rechtlicher Normen in der Informationsgesellschaft vermitteln können. Medienkompetenz bedeutet nicht einfach nur zu wissen, welcher Knopf am Gerät gedrückt werden muss, damit die gewünschte Information ausgeworfen wird. Medienkompetenz besteht vielmehr aus der Fähigkeit, gezielt Medien auszuwählen und zu nutzen sowie Medienbotschaften lesen zu können, zu verstehen und richtig zu bewerten. Auch das Wissen um eine gezielte Aufbereitung von Informationen um diese in Netzen zu präsentieren, spielt dabei eine große Rolle.
Eine Verankerung von „Medienerziehung“ im Lehrplan setzt jedoch eine gute Ausbildung der Lehrkräfte in diesem Zusammenhang voraus. Mit gutem Beispiel gehen hier 1200 Lehrer aus allen Schulen in Rheinland-Pfalz voran. Seit 2007 haben diese sich im Rahmen eines Förderprogramms zu Jugendschutzmedienberatern ausbilden lassen. Die Beraterausbildung für Lehrer ist Teil eines bis 2011 laufenden Programms. Das Bildungsministerium will mit diesem Programm gewährleisten, dass es an allen Schulen des Landes Ansprechpartner für Schüler und auch andere Lehrer beim Umgang mit elektronischen Medien gibt. Darüber hinaus haben auch 600 Schüler eine Ausbildung zum Medienscout absolviert, um ihr Wissen an andere Schüler weiterzugeben und diesen beratend zur Seite zu stehen.
Doch nicht nur älteren Schüler sollen mit „Medienerziehung“ im Unterricht konfrontiert werden. Bereits Grundschulkindern und sogar Kindern im Kindergarten soll die Welt der digitalen Medien näher gebracht werden.
Nicht nur in der Bildungsdebatte der Länder wird das Thema „Medienerziehung und Medienkompetenz“ diskutiert. In Internetforen wie Webmail.de wird die Notwendigkeit von Medienerziehung und Medienkompetenz ebenso thematisiert und sorgt für sehr viele verschiedene Meinungen und Forderungen.
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Helena Schmidt
helena.schmidt(at)webmail.de
Datum: 10.11.2010 - 15:47 Uhr
Sprache: Deutsch
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Kategorie:
Schule & Ausbildung
Meldungsart: Fachartikel
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 10.11.2010
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