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Lebenswerter Alpenraum: Digitalisierung als Schlüssel zur nachhaltigen Tourismusentwicklung

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(ots) - Der Alpenraum steht vor Herausforderungen durch den Klimawandel und den massiven Tourismusdruck. Ein neues Projekt, gefördert von der EU, untersucht, wie die Digitalisierung dazu beitragen kann, den Tourismus nachhaltiger zu gestalten. Mit innovativen Ansätzen wie virtuellen Avataren und interaktiven Erlebnissen wollen Wissenschaftler der Universitäten Linz und TH Rosenheim neue Wege für eine ausgewogeneErholung entwickeln. Gemeinsam mit der Bevölkerung streben sie ein zukunftsfähiges Tourismusmodell an, das sowohl die Natur als auch die Einheimischen schützt.

Der Alpenraum ist unter Druck. Der Klimawandel macht auch hier der Natur zu schaffen und die große Beliebtheit der wunderschönen Landschaft ist ein zweischneidiges Schwert. Denn natürlich braucht die Region Tourismus, viele Menschen leben von ihm und auch die Einheimischen profitieren durch den Ausbau von Freizeitangeboten und Infrastruktur. Aber zu viele Besucher belasten Natur, Umwelt und Gemeinden gleichermaßen und auch die Qualität von Erlebnis und Erholung sinkt.

Es ist Zeit, die ausgetretenen Wege zu verlassen und das Angebot zu diversifizieren. Welche Rolle die Digitalisierung dabei spielen kann, wird im Projekt Lebenswerter Alpenraum untersucht. Gefördert von der EU spielen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universitäten Linz und TH Rosenheim den Tourismus der Zukunft durch. Gleichzeitig entwickeln sie konkrete Lösungen und Anwendungen. Auf deutscher Seite führt zum Beispiel der virtuelle Avatar Maxi Besucher als Fremdenführer über das Handy durch die Ausstellung zu der Soleleitung in der Stadt Traunstein. Die Möglichkeiten von Augmented Reality (AR) sind lange noch nicht ausgereizt, werden den gesamten Bereich aber schon bald revolutionieren, freut sich Prof. Dr.-Ing. Andreas Straube, der das Projekt an der TH Rosenheim leitet.

Digitalisierung ist der Weg von den Menschen zu den Menschen, glaubt auch die Projektleiterin an der Universität Linz, Irene Wögerer. Der futuristische Bau am Rande der Stadt lässt schon von außen erahnen, dass hier am Morgen geforscht wird. Große Versuchsreihen hinter Glas, kleine Thinktanks in Sofaecken und wenig Wände. Schon die Architektur macht klar, der Blick ist unverstellt und ganzheitlich. Der angestammte Tourismus und seine Verbände unterstützen die neuen Wege. Dass die Belastung für die einheimische Bevölkerung hoch ist, manchmal zu hoch, das haben alle verinnerlicht und so zieht man gemeinsam an einem Strang, erzählt Irene Wögerer. Das Ziel: Balanced Tourism. Die Sensibilisierung sei geschafft und jetztgelte es, die nächsten Schritte zu machen und die Bevölkerung mitzunehmen.





Ohne die finanziellen Mittel aus der EU wäre das Projekt in dieser Form nicht möglich, betonen alle Beteiligten. Der Geldgeber lässt zudem neue Formate zur Partizipation der Bevölkerung in dem Projekt zu, so dass an der TH Rosenheim von der Projektmitarbeiterin Dr. Johanna Mahr-Slotawa jetzt eine Forschungswerkstatt mit Jugendlichen begonnen wird und dabei gemeinsam digitale Anwendung für den Kulturtourismus in Traunstein entwickelt werden. Nachhaltigkeit wirkt langfristig, aber sie muss auch entsprechend genau und mitunter langwierig vorbereitet werden. Virtuelle Avatare wie Max stehen aber schon jetzt bereit, um baldEinheimischen und Touristen die Geschichte ihrer Umgebung auf unterhaltsame und innovative Art näher zu bringen.

Weitere Infos zum Projekt finden Sie auch unter https://lebenswerter-alpenraum.com.

Projektbeschreibung:

Die Kohäsionspolitik hat klare Ziele für den Förderzeitraum 2021-2027 definiert: Ein durch Innovation intelligentes Europa, ein grüneres, CO2-emissionsarmes Europa, ein stärker vernetztes Europa, ein sozialeres Europa und ein bürgernäheres Europa. Nachhaltige Herausforderungen rücken in den Fokus der Gesellschaft, insbesondere in Deutschland und seinen Nachbarländern. Im Rahmen des Projekts"EU4regions"werden hochwertige multimediale und journalistische Informationen zur Kohäsionspolitik produziert und anschließend breit gestreut. Innerhalb von 12 Monaten wird über Interreg-Projekte aus West- und Ostdeutschland und den Nachbarländern/-regionen berichtet, um lokale Herausforderungen aufzuzeigen. Die betroffenen Länder sind Polen, die Tschechische Republik, Österreich, die Schweiz, Frankreich, die Niederlande und Dänemark. Unser thematischer Schwerpunkt ist die Nachhaltigkeit, wobei wir Nachhaltigkeit als Ganzes verstehen. Obwohl Klimafragen im Mittelpunkt stehen, werden sie durch wirtschaftliche und soziale Aspekte ergänzt. Ziel ist es, zuzeigen, wie sich die EU-Kohäsionspolitik auf Regionen und Menschen auswirkt.

Pressekontakt:

EU4Regions-Team
EU4Regions(at)newsaktuell.de


Original-Content von: EU4Regions,übermittelt durch news aktuell


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Datum: 02.04.2025 - 12:10 Uhr
Sprache: Deutsch
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Linz / Rosenheim



Kategorie:

Urlaub & Reisen



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