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Regulierungspläne gefährden Stromnetzausbau: Droht Deutschland der Netzausbau-Stopp?

ID: 2162526

(ots) - Die Bundesnetzagentur (BNetzA) plantÄnderungen des Regulierungsrahmens für Netzbetreiber - mit drastischen Folgen. Sollte ihr aktueller Vorschlag umgesetzt werden, droht eine massive Kürzung der Renditen für Netzbetreiber. Das würde Investitionen in den Ausbau der Stromnetze erschweren und die Energiewende ausbremsen.

"Wir müssen unser Stromnetz fit für die Zukunft machen. Doch die geplanten Kürzungen machen Investitionen unattraktiv - Kapital fließt dann in andere Länder mit besseren Bedingungen", warnt Dr. Constantin H. Alsheimer, Vorstandsvorsitzender der Thüga."Ohne ein stabiles Netz können wir weder die beabsichtigte Energiewende vorantreiben noch unsere Wirtschaft zuverlässig versorgen."

Die Eigenkapitalverzinsung für Netzinvestitionen in Deutschland liegt im europäischen Vergleich schon heute am unteren Ende. Statt die Investitionsbedingungen auf ein wettbewerbsfähiges Niveau zu heben, bedeuten die Pläne der BNetzA im NEST-Prozess (NEST steht für"Netze. Effizient. Sicher. Transformiert.") eine weitere Verschlechterung des regulatorischen Rahmens. Besonders problematisch: Der jüngste Regulierungsentwurf ("RAMEN") könnte nach Berechnungen der Thüga die Renditen insbesondere durch eine überzogene Verschärfung der Effizienzvorgaben für Netzbetreiber um mehr als ein Drittel, in Einzelfällen sogar bis zu 60 Prozent senken. Das würde Deutschland - auch im europäischen Vergleich - für Investoren unattraktiv machen und den Ausbau der Netze erheblich verzögern.

Zwar würde die Bundesnetzagentur zunächst ihr Ziel erreichen, die Netzkosten auf den Stromrechnungen der Endverbraucher zu senken. Doch in den letzten drei Jahren lagen die Redispatch-Kosten, die ebenfalls über die Netzentgelte auf der Stromrechnung landen, immer zwischen drei und vier MilliardenEuro und damit im Bereich der gesamten Eigenkapital-Verzinsung aller Stromnetzbetreiber. Ohne ausreichende Investitionen in die Stromnetze könnte diese Kostenkomponente in Zukunft weiter ansteigen. Per Saldo wäre für die Kunden nichts erreicht.





Alsheimer macht deutlich:"Wenn wir mehr Investitionen in neue Stromnetze wollen, brauchen wir hierfür marktgerechte Investitionsbedingungen. Der Wettbewerb um Investitionsmittel ist ein weltweiter, umfasst jedoch jedenfalls die anderen europäischen Länder. Die Zeit drängt! Die Rahmenbedingungen müssten jetzt gesetzt werden."

Pressekontakt:

Dennis Sahl
dennis.sahl(at)thuega.de
089 38197-1504


Original-Content von: Thüga AG, übermittelt durch news aktuell


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