InternetIntelligenz 2.0

kostenlos Pressemitteilungen einstellen | veröffentlichen | verteilen

Pressemitteilungen

 

16-Jährige von der Hochschule gewinnt Jugend forscht MV

ID: 2162519

Im Fachgebiet Mathematik/Informatik kann Leo Blume vom Familiencenter die Juryüberzeugen–mit ihrem Projekt DEversAI, das KI-Sprachmodelle untersucht.


(PresseBox) - Ihre Ausführungen hätten das Niveau einer Abschlussarbeit, schätzt Prof. Dr. Andre Grüning von der Hochschule Stralsund ein. Und die Jury des Landeswettbewerbs Jugend forscht Mecklenburg-Vorpommern scheint ebenfalls begeistert zu sein und verlieh Leo Blume, der Bundesfreiwilligendienstleistendendes Familiencenters der Hochschule Stralsund (HOST), den 1. Platz in ihrem Fachgebiet (Mathematik/Informatik). Damit hat sie sich für den Ende Mai in Hamburg stattfindenden Bundeswettbewerb Jugend forscht qualifiziert, in dem sie gegen die bundesweit besten Projekte antreten wird.

Ihr Thema: Künstliche Intelligenz. Fach-Experte Prof. Dr. Grüning, der auch Leiter des Studiengangs Softwareentwicklung und Künstliche Intelligenz ist, unterstützte sie und fuhr mit ihr zum Wettbewerb.

Im Projekt DEversAI untersucht sie, ob KI-Sprachmodelle besser funktionieren, wenn sie Texte rückwärts statt vorwärts verarbeiten. Ziel ist es, herauszufinden, ob Rückwärts-Modelle neue Möglichkeiten eröffnen und ob Erkenntnisse aus englischer Forschung im Deutschen gelten. „Ich habe mich mit Grundmodellen von Large Language Models (LLMs) beschäftigt und überInfrastruktur der Hochschule selbst eigene LLM-Modellpaare trainiert“, erklärt Leo Blume. Ein KI-Modell verarbeitet den deutschen Text vorwärts, wie alle heute verbreiteten KIs, und eines liest den Text rückwärts ein – der neue antikausale Ansatz. „Diese habe ich auf sehrviele verschiedene Arten und Weisen analysiert und verglichen. Im Ergebnis schneiden die Vorwärts-Sprachmodelle immer ein wenig (statistisch messbar) besser ab als die Rückwärts-Sprachmodelle, aber beide können Text generieren“, erklärt sie. „Dazu gibt es große Unterschiede zwischen verschiedenen Textarten, zum Beispiel können Gesetzestexte ungefähr gleich gut vorwärts und rückwärts erzeugt werden, aber Bundestagsplenarprotokolle sehr viel besser vorwärts. „Diese Erkenntnisse sind in Bezug auf die Grundlagenforschung von Sprachmodellen als auch die praktische Weiterentwicklung von KI von hoher Bedeutung“, berichtet Leo Blume und auch im offiziellen Wettbewerbsstatement heißt es lobend: 





„Die Ergebnisse sind vielversprechend. Das Vorwärts-Modell liefert präzisere Vorhersagen, aber das neue Rückwärts-Modell kann auch gute Texte vom Ende aus verfassen – so bei Kochrezepten, Gesetzen und Bundestagsreden.“ Leo Blume habe eigene komplexe Visualisierungen der Modellstrukturen erarbeitet, die zeigen, „dass beide sprachliche Muster lernen, aber sich in Aufbau und Ausgabe unterscheiden“. Zudem entwickelte die Gewinnerin eine interaktive Web-Anwendung, in der die KI ausprobiert und getestet werden kann. „Die Resultate belegen, dass Textverarbeitungsrichtung einen wesentlichen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit von KI in der Sprachverarbeitung hat“, so heißt es in einem offiziellen Schreiben von Jugend forscht. 

Beworben hatte Leo Blume sich November.„Die fokussierte Ausarbeitung begann Anfang Oktober und dauert seither an“, erklärt sie. 

Die 16-Jährige ist Altersgenoss*innen voraus. Ihr Abitur hat sie schon abgelegt und ist gedanklich schon beim Studium. „Nach meinem Bundesfreiwilligendienst hier an der Hochschule plane ich, Informatik zu studieren. Weil ich immer wieder merke, wie sehr mir die Forschung Spaß macht und wie sehr mich die Suche nach Erkenntnisgewinn motiviert, strebe ich durchaus auch eine akademische Karriere auf dem Gebiet der Informatik an.“

Für die Hochschule Stralsund ist sie schon jetzt eine Bereicherung, unterstützt Silke Krumrey im Familiencenter und stellt beispielsweise mit dem MINT-Marketing Schüler*innen das HOST-Angebot vor.

Der Wettbewerb

Die Sieger*innen des 35. Landeswettbewerbs Jugend forscht und des Regionalwettbewerbs Jugend forscht junior gingen aus 81 Nachwuchsforscher*innen aus Mecklenburg-Vorpommern hervor. Sie präsentierten am 19. März 41 Projekte in der Stadthalle Rostock. Eine Fachjury hat die Arbeiten in den sieben Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik begutachtet und Preise vergeben. Die WEMAG und die Stadtwerke Rostock AG unterstützen den Wettbewerb auf Landesebene.

Die Hochschule Stralsund ist eine Hochschule für Angewandte Wissenschaften mit technisch-wirtschaftlichem Profil in der Hanse- und Weltkulturerbe-Stadt Stralsund. Sie zeichnet sich für ihre rund 1800 Studierenden durch einen besonders hohen Praxisbezug aus. An drei Fakultäten – Wirtschaft, Elektrotechnik und Informatik sowie Maschinenbau – werden 26 Bachelor- und Master-Studiengänge angeboten. Zudem gibt es zwei In-Institute für Regenerative EnergieSysteme und Applied Computer Science und sieben An-Institute. Die junge Hochschule, die 1991 gegründet wurde, pflegt intensive Kontakte zu Wirtschaftsunternehmen undanderen nationalen sowie internationalen Einrichtungen. Die HOST versteht sich als Motor der regionalen Wirtschaft und als Partner der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) Vorpommerns. Internationalisierung zur fachwissenschaftlichen Zusammenarbeit in Lehre und Forschung soll gefördert werden. Als nordöstlichste Hochschule Deutschlands fühlt sich die HOST besonders den Partnern des baltischen und osteuropäischen Raumes verpflichtet.

Unternehmensinformation / Kurzprofil:

Die Hochschule Stralsund ist eine Hochschule für Angewandte Wissenschaften mit technisch-wirtschaftlichem Profil in der Hanse- und Weltkulturerbe-Stadt Stralsund. Sie zeichnet sich für ihre rund 1800 Studierenden durch einen besonders hohen Praxisbezug aus. An drei Fakultäten–Wirtschaft, Elektrotechnik und Informatik sowie Maschinenbau–werden 26 Bachelor- und Master-Studiengänge angeboten. Zudem gibt es zwei In-Institute für Regenerative EnergieSysteme und Applied Computer Science und sieben An-Institute. Die junge Hochschule, die 1991 gegründet wurde, pflegt intensive Kontakte zu Wirtschaftsunternehmen und anderen nationalen sowie internationalen Einrichtungen. Die HOST versteht sich als Motor der regionalen Wirtschaft und als Partner der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) Vorpommerns. Internationalisierung zur fachwissenschaftlichen Zusammenarbeit in Lehre und Forschung soll gefördert werden. Als nordöstlichste Hochschule Deutschlands fühlt sich die HOST besonders den Partnern des baltischen und osteuropäischen Raumes verpflichtet.



drucken  als PDF  an Freund senden  Im Freiwilligendienst gemeinnützig engagieren und neue Kulturen kennenlernen Praxis im Lehramtsstudium: Lehr-Lern-Labor Physik der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe erhält Anschlussförderung
Bereitgestellt von Benutzer: PresseBox
Datum: 31.03.2025 - 15:55 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2162519
Anzahl Zeichen: 0

Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Nicole Pätzold-Glaß
Stadt:

Stralsund


Telefon: +49 3831 45 6511

Kategorie:

Bildung & Beruf



Dieser Fachartikel wurde bisher 17 mal aufgerufen.


Der Fachartikel mit dem Titel:
"16-Jährige von der Hochschule gewinnt Jugend forscht MV"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Hochschule Stralsund - University of Applied Sciences (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Treffen in Stettin: EUNICoast richtet sich aus ...

Internationalisierung der Hochschulen, Hafenlogistik, Schutz des kulturellen Erbes und nachhaltige Energie– DieEUNICoast-Mitglieder haben Ziele in ihrer künftigen Entwicklung besprochen.Vom 21. bis 23. Januar fand ein Arbeitstreffen des Steering C ...

Alle Meldungen von Hochschule Stralsund - University of Applied Sciences



 

Wer ist Online

Alle Mitglieder: 50.264
Registriert Heute: 0
Registriert Gestern: 0
Mitglied(er) online: 0
Gäste Online: 61


Bitte registrieren Sie sich hier. Als angemeldeter Benutzer nutzen Sie den vollen Funktionsumfang dieser Seite.