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Deutschlandpremiere: Asklepios startet ersten Drohnen-Linienflugbetrieb für Laborproben

ID: 2160688

(ots) -
- Seit dem 24. März gibt es regelmäßige Flüge von der Asklepios Blomenburg Privatklinik in Selent zur Asklepios Klinik Bad Oldesloe und zurück
- Kooperationspartner des Asklepios Labordienstleisters MEDILYS ist das Start-up Jedsy aus der Schweiz

Die Asklepios Kliniken setzen neue Maßstäbe im Bereich der medizinischen Labortransporte. Nach kürzlich erfolgter Genehmigung durch das Luftfahrt-Bundesamt und einer Reihe von Testflügen sind am 24. März 2025 erstmals in Deutschland Drohnenflüge zwischen Kliniken in den Regelbetrieb gegangen: von der auf Psychiatrie ausgerichteten Asklepios Privatklinik Blomenburg in Selent zur Asklepios Klinik Bad Oldesloe (ca. 60 km Luftlinie je Strecke). Die Asklepios Klinik Bad Oldesloe verfügt über ein hochmodernes Labor (https://www.asklepios.com/presse/presse-mitteilungen/konzernmeldungen/202112/2021-12-13-Weltpremiere-Asklepios-und-Siemens-Healthineers-installieren-erstes-autonomes-Roboterlabor-fuer-Kliniken~ref=eb4b30af-4bd6-4365-9b67-31baebfb4962~). Kooperationspartner derAsklepios Laborgesellschaft MEDILYS (https://www.medilys.de/) ist Jedsy (https://jedsy.com/?srsltid=AfmBOorDkJvhXfEyb92lIOz7azL_otcJc7XWaHMY6JjVOGAsHmK4rHBk), ein in der Schweiz beheimatetes, international erfolgreich agierendes Start-up.

Die rein elektrisch und größtenteils autonom fliegenden Transport-Drohnen können bis zu vier Kilo Laborproben (im wesentlichen Blutproben) transportieren und werden ab sofort mindestens einmal täglich zwischen der Asklepios Blomenburg Privatklinik in Selent und der Asklepios Klinik Bad Oldesloe fliegen. Die Flugzeit auf einer Flughöhe von über 100 Metern beträgt knapp 30 Minuten, wobei auf der ca. 60 Kilometer langen Strecke kein einziges Haus überflogen wird. Andocken werden die leise fliegenden Transport-Drohnen jeweils an eigens dafür montierten Halterungen ("Landegeschirr")über den Fenstern, sodass der Zugriff auf das Material ohne zusätzlichen Aufwand möglich ist.




"Asklepios beweist mit dem ersten regelhaften Einsatz von Drohnen einmal mehr seine enorme Innovationskraft und den Anspruch, in allen für die Verbesserung der Patientenversorgung relevanten Bereichen Vorreiter zu sein. Wir werden die Themen Digitalisierung und Robotik auch weiterhin mit großem Engagement vorantreiben", sagt Asklepios CEO Joachim Gemmel. Allein in Schleswig-Holstein hat die Klinik-Gruppe in den vergangenen fünf Jahren Meilensteine gesetzt: mit der Eröffnung des branchenweit größten und modernsten Logistikzentrums (https://www.asklepios.com/presse/presse-mitteilungen/konzernmeldungen/2022010/2022-10-21-Asklepios-Zentrallager-in-Bad-Oldesloe-eroeffnet~ref=cdfc70cd-6232-45b6-ab2e-965a0bd275a5~) in Bad Oldesloe und der bundesweit ersten Installation autonomer Laborroter (https://www.asklepios.com/presse/presse-mitteilungen/konzernmeldungen/202112/2021-12-13-Weltpremiere-Asklepios-und-Siemens-Healthineers-installieren-erstes-autonomes-Roboterlabor-fuer-Kliniken~ref=eb4b30af-4bd6-4365-9b67-31baebfb4962~) im Labor der Asklepios Klinik Bad Oldesloe.

"Der Transport der Laborproben mithilfe der Drohnen ermöglicht einen enormen Zeitvorteil bei der Diagnostik, das ist insbesondere bei Notfällen von großer Relevanz. Denn die Behandlung kann so deutlich früher eingeleitet werden, in vielen Fällen steigern wir damit zudem die medizinische Ergebnisqualität, und das ist ganz im Sinne der Patientinnen und Patienten", sagt Priv.-Doz. Dr. med Sara Sheikhzadeh, medizinische Vorständin (CMO) der Asklepios Kliniken Gruppe."Perspektivisch können wir mithilfe der Drohnen sogar lebensrettende Blutkonserven sicher und schnell über größere Distanzen transportieren", so PD Dr. Sheikhzadeh.

"Mit der Entscheidung für den Transport von Laborproben mit Drohnen stellen wir sicher, dass auch kleinere und ländlich gelegene Häuser wie unsere auf Psychiatrie ausgerichtete Blomenburg eine exzellente Laborversorgung erhalten, die flexibler, deutlich schneller sowie energieeffizienter und damit umweltverträglicher als der Transport mit Fahrzeugen ist", erläutert Daniel Amrein, Geschäftsführer der Hamburger Asklepios Kliniken, zu der die MEDILYS Laborgesellschaft gehört."Ich bin sicher, dass der Transport von Laborproben künftig an Bedeutung gewinnt, vor allem für Kliniken und medizinische Einrichtungen, die nicht über entsprechende Laborkapazitäten verfügen", so Amrein.

"Als Labordienstleister sind wir schon immer sehr innovativ, so haben wir z.B. in der Corona-Zeit COVID-Proben mit autonom fahrenden Robotern in Hamburg bis zur Haustür und von dort zurück ins Labor transportiert", ergänzt Patrick Hauser, Geschäftsführer der MEDILYS Laborgesellschaft."MEDILYS deckt mit seinen Standorten das gesamte Bundesgebiet ab, von Westerland an der dänischen Grenze bis Bad Tölz an der Grenze zu Österreich. Die Kooperation mit Jedsy wird uns kurzfristig völlig neue Versorgungskonzepte für die Versorgung von Kliniken, aber auch von Arztpraxen und MVZ nicht nur aus dem Asklepios Konzern ermöglichen. Die Drohnen versetzen uns in die Lage, Kunden außerhalb von Ballungsgebieten auch in Zukunft schnell und patientenorientiert zu versorgen, perspektivisch werden wir damit auch Frachtkapazitäten für Dritte anbieten", so Hauser.

Christian Bredemeier, CEO des Schweizer Drohnenbetreibers Jedsy sagte beim Start des Drohnen-Linienflugbetriebs:"Wir freuen uns sehrüber die Kooperation mit Asklepios, einem der führenden Gesundheitsanbieter in Deutschland. Mit Jedsy setzen wir neue Maßstäbe für den sicheren und effizienten Transport medizinischer Güter - direkt vom Labor ans Fenster, ohne dass jemand das Gebäude verlassen muss. Gerade für den deutschen Markt sehen wir enormes Potenzial, Prozesse im Gesundheitswesen nachhaltiger, schneller und kosteneffizienter zu gestalten. Gemeinsam mit Asklepios möchten wir zeigen, wie innovative Drohnentechnologie schon heute einen echten Mehrwert für Patientinnen und Patienten schafft."

Weitere Informationen:

Landingpage mit Videos: www.medilys.de/labordrohne

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Datum: 24.03.2025 - 12:43 Uhr
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