Darauf baut Frankreich: Hightech und Nachhaltigkeit
31 französische Unternehmen aus der Bauindustrie präsentieren ihre neuesten Technologien auf der Bauma 2025. In Zeiten großer klimatischer und wirtschaftlicher Herausforderungen setzen sie auf nachhaltige Lösungen und technologische Innovationen

(IINews) - Angesichts steigender Rohstoffkosten, verschärfter Umweltauflagen und der Notwendigkeit energieeffizienter Baustellen gewinnt der Export der französischen Bauwirtschaft an Bedeutung. 2024 exportierte die französische Baumaschinenindustrie vorrangig in die EU, mit Deutschland als wichtigstem Handelspartner, gefolgt von den USA und Italien. Die Branche blickt optimistisch in die Zukunft: der französische Markt für Baumaschinen wurde 2023 auf 11,95 Milliarden USD geschätzt und soll bis 2033 über 21,79 Milliarden USD erreichen.
Die Erholung wird unter anderem durch staatliche Fördermaßnahmen und sinkende Bauzinsen begünstigt. Laut dem Gouverneur der Banque de France, François Villeroy de Galhau, sanken die durchschnittlichen Bauzinsen im November 2024 unter 3,4 Prozent, nachdem sie im Januar noch über vier Prozent lagen. Zudem besteht ein erheblicher Bedarfan Wohnungsbau: Rund 400.000 neue Wohneinheiten werden jährlich benötigt.
Ein hoher Investitionsbedarf…
Die Kommunen stehen vor der Herausforderung, ihre Infrastrukturen zu modernisieren und die Energiewende aktiv voranzutreiben. Laut dem Institut für Klimaökonomie (I4CE) müssen sie bis 2030 jährlich elf Milliarden Euro zusätzlich investieren. Auch auf globaler Ebene wächst der Markt für elektrische Baumaschinen rasant – mit einer prognostizierten Steigerung von 14,72 Prozent bis 2030 (UnivDatos).
…und eine robuste Nachfrage….
In Frankreich wird die Nachfrage nach Maschinen für den Abbau und den Bau zum Teil durch bedeutende nationale Projekte wie Grand Paris und die Olympischen Spiele gestützt. Zudem wird die öffentliche Nachfrage durch den „France Relance“-Plan unterstützt.
….sind der Motor für ein innovatives Angebot:…
Das französische Angebot erstreckt sich über zwei Hallen (Halle A2 – Digitalisierung, Halle C2 – Mining Machinery) sowie einen Außenbereich. Dort präsentieren die Unternehmen Technologien, die sowohl den Herausforderungen der Klimakrise als auch den wirtschaftlichen Anforderungen der Branche gerecht werden. Dazu gehören innovative digitale Lösungen wie Baustellenmanagement in Echtzeit, Predictive Maintenance und Trainingssimulatoren, die die Arbeitsabläufe optimieren. Zudem stellen sie Hybrid- und Elektrogeräte, Wasserstofftechnologien sowie Energieoptimierungssystemevor, die dabei helfen, den CO?-Fußabdruck zu reduzieren. Weitere Highlights sind intelligente Robotik, Drohnenüberwachung und smarte Sensorsysteme, die für mehr Sicherheit sorgen, sowie modernste Baumaschinen, integrierte Sensortechnik und Photovoltaik- und Solarbeleuchtungssysteme, die dieEffizienz und Autonomie auf Baustellen steigern.
…smart, nachhaltig, energieeffizient
Im Außenbereich der Messe zeigen die französischen Unternehmen wie Paclite, Euromer, Aramine, Ecosun und Tecman ihre Innovationen unter realen Einsatzbedingungen. Besonders im Fokus stehen erneuerbare Energien, darunter photovoltaische Systeme und solarbetriebene Beleuchtungslösungen, die dazu beitragen, Baustellen nachhaltiger und energieeffizienter zu gestalten.
Weitere Informationen und die komplette Ausstellerliste finden Sie hier: https://event.businessfrance.fr/bauma-2025/.
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Über Business France
Business France ist dieöffentliche Agentur zur Förderung der Internationalisierung der französischen Wirtschaft. Sie unterstützt Unternehmen bei ihrer internationalen Entwicklung und Exportstrategie sowie ausländische Investoren bei der Ansiedlung in Frankreich. Darüber hinaus stärkt sie die wirtschaftliche Attraktivität Frankreichs und fördert das Image seiner Unternehmen und Regionen. Die Agentur verwaltet das Volontariat International en Entreprise (VIE) und ist mit mehr als 1.400 Mitarbeitenden in Frankreich und 55 Ländern weltweit vertreten. 2023 unterstützte Business France französische KMU und mittelständische Unternehmen bei ihrer Exportentwicklung und trug so zu zusätzlichen 3,3 Milliarden Euro Umsatz sowieüber 27.111 geschaffenen oder geplanten Arbeitsplätzen bei. Zudem begleitete die Agentur 58 Prozent der 1.815 ausländischen Investitionsentscheidungen, die 67 Prozent der 59.254 neu geschaffenen oder gesicherten Arbeitsplätze in Frankreich ausmachten.
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Datum: 24.03.2025 - 10:46 Uhr
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