InternetIntelligenz 2.0

kostenlos Pressemitteilungen einstellen | veröffentlichen | verteilen

Pressemitteilungen

 

Bei Kommunaler Wärmeplanung Zeit und Kosten sparen / Allianz Freie Wärme empfiehlt frühe Ausweisung dezentral beheizbarer Gebiete / KWP-Optimierungen senken Kosten, schaffen Transparenz und Akzeptanz

ID: 2147070

(ots) - Die Kommunale Wärmeplanung (KWP) kommt offenbar ins Rollen. Laut Angaben des Kompetenzzentrums Kommunale Wärmewende (KWW) in Halle beschäftigen sich bereits mehr als ein Drittel der Kommunen konkret mit dem recht aufwändigen, strategischen Planungsinstrument. Darunter seien alle großen Kommunen. DieKommunale Wärmeplanung ist für knapp 11.000 Städte und Gemeinden verpflichtend und soll kommunalpolitischen Entscheidern, Bürgern und der Wirtschaft Lösungsmöglichkeiten aufzeigen, wie künftig die Wärmeversorgung klimaneutral organisiert werden kann. Wenn die Kommunen im Verfahren ihre Möglichkeiten für eine effizientere Ablaufplanung nutzen, dann können sie nach Ansicht der Allianz Freie Wärme nicht nur ihren Aufwand und die Kosten reduzieren, sondern sie schaffen für und bei den Bürgern Transparenz und Akzeptanz für die meist anspruchsvollen Folgeprojekte, die sich aus der KWP ergeben.

KWP kostet Zeit und Geld - Transparenz gegenüber Bürgern dringend erforderlich

Das aufwändige, in mehreren definierten Phasen umzusetzende Verfahren stellt für die Städte und Gemeinden i.d.R. eine große Herausforderung dar. Meist erstreckt es sich bis zur Fertigstellung über ein bis zwei Jahre, es bindet Personal, erfordert darüber hinaus Zeit und verursacht erhebliche finanzielle Kosten. Zudem ist vom Gesetzgeber im Einklang mit dem Wärmeplanungsgesetz (WPG) ausdrücklich festgelegt, gegenüber der Bevölkerung möglichst transparent vorzugehen. Denn am Ende geht es bei Bürgern und Wirtschaftsunternehmen nicht nur um die Akzeptanz der KWP-Ergebnisse, sondern auch um die darauffolgenden Umsetzungsmaßnahmen für eine klimaneutrale Wärmeversorgung, ihre Machbarkeit und letztlich deren Finanzierung.

Optimierung der KWP-Abläufe senkt Kosten bringt Klimaschutz voran

"Um Aufwand und Kosten zu reduzieren, empfiehlt die Allianz Freie Wärme den Kommunen bereits im Rahmen der frühen Eignungsprüfung nach § 14 WPG die Gebiete direkt öffentlich auszuweisen, die sich nicht für Wärmenetze eignen", rät Andreas Müller, Geschäftsführer Technik beim Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK). Hintergrund ist unter anderem, dass der wirtschaftliche Betrieb von Wärmenetzen kein Automatismus und daher im Rahmen der KWP auch dahingehend zu prüfen ist. Nach Angaben von Fachverbänden wird der Aus- und Neubau von Nah- und Wärme bundesweit Investitionen in Höhe mehrerer Milliarden verursachen. Die weitere Betrachtung nicht geeigneter Wohn- und Gewerbegebiete kann dann aus der KWP-Projektarbeit genommen werden und zur Entlastung beitragen."Darüber hinaus schafft dies gegenüber den Bürgern und dem lokalen Heizungshandwerk Planungssicherheit, für das was kurzfristig schon in Sachen Energieeffizienz und Klimaschutz getan werden kann", so Andreas Müller weiter.





Frühe gemeinsame Bürgerinformation schafft Vertrauen und Akzeptanz

"Wenn Kommunen, Energieversorger, Fachhandwerk, die Innungen und andere Institutionen vor Ort schon früh und gemeinsam gegenüber den Bürgern in die KWP eingebunden sind, dann profitieren alle", argumentiert Andreas Müller. Zu diesem Zweck müssten in puncto Transparenz und Bürgerservice bereits in den ersten regionalen Infoveranstaltungen neben dem KWP-Verfahren alle zugelassenen, GEG-konformen Heizungs- und Ofentechniken vorgestellt werden. Hierbei können die Kreishandwerkerschaften und SHK-Innungenvor Ort fachgerecht unterstützen, weil deren Betriebe die lokalen Bedingungen bestens kennen.

Weitere Details zur KWP, zu Projekten und Downloads: www.freie-waerme.de

Pressekontakt:

Pressestelle Allianz Freie Wärme
Jürgen Bähr
Telefon: +49 2247 9001 811
presse(at)freie-waerme.de
X: (at)FreieWaerme
Facebook: (at)AllianzFreieWaerme


Original-Content von: Allianz Freie Wärme, übermittelt durch news aktuell


Themen in diesem Fachartikel:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  an Freund senden  Gemeinsame Pressemitteilung von BMWK, BMUV, DIHK und Klimaschutz-Unternehmen EEF Erneuerbare Energien Fabrik GmbH erweitert Portfolio um zwei bedeutende Windprojekte in Niedersachsen
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 21.01.2025 - 10:10 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2147070
Anzahl Zeichen: 0

Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: ots
Stadt:

Frankfurt



Kategorie:

Energie & Umwelt



Dieser Fachartikel wurde bisher 31 mal aufgerufen.


Der Fachartikel mit dem Titel:
"Bei Kommunaler Wärmeplanung Zeit und Kosten sparen / Allianz Freie Wärme empfiehlt frühe Ausweisung dezentral beheizbarer Gebiete / KWP-Optimierungen senken Kosten, schaffen Transparenz und Akzeptanz"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Allianz Freie Wärme (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Vorsicht vor Nachteilen beim Immobilienkauf ...

Künftige Haus- und Immobilienbesitzer sollten sich vor Vertragsabschlüssen über die bestehende Infrastruktur des Wohngebietes genau erkundigen, in dem sich das erwünschte Grundstück befindet. Die Allianz Freie Wärme empfiehlt potenziellen Käu ...

Alle Meldungen von Allianz Freie Wärme



 

Wer ist Online

Alle Mitglieder: 50.264
Registriert Heute: 0
Registriert Gestern: 0
Mitglied(er) online: 0
Gäste Online: 52


Bitte registrieren Sie sich hier. Als angemeldeter Benutzer nutzen Sie den vollen Funktionsumfang dieser Seite.