Hacker: Microsoft Office 365 und Mac OS stehen in der Schusslinie / Gefährliche Schwachstellen in Business-Office 365 und Attacken auf Mac-Systeme
(ots) - Mit einer Sicherheitslücke in der Businessversion von Microsoft
Office 365 bekommen Hacker schnellen Zugang zu Firmennetzwerken, Ransomware und
andere Schädlinge können sich schnell verbreiten. "Der Emotet-Trojaner infiziert
Systeme fast ausschließlich über MS-Office-Dateien. Dazu werden Makros
beispielweise in Word-Dokumenten genutzt. In normalen Office-Versionen können
diese Makros deaktiviert werden, in den Business-Versionen von Office 365 ist
diese Funktion jedoch nicht über Gruppenrichtlinien firmenweit zu deaktivieren",
warnt Andreas Schlechter, Geschäftsführer des Secure Networking-Systemhauses
Telonic. Tatsächlich ignorieren die meisten Office-365-Versionen stillschweigend
die Vorgaben aus Gruppenrichtlinien. Telonic sichert komplette Netzwerke von
Unternehmen aller Größen ab und macht IT-Sicherheit zu einer Netzwerkaufgabe, um
Risiken wie Emotet auszuschließen und im Fall einer Infektion sofortige
Maßnahmen durchzuführen.
Auch Mac OS wird zum Risiko
Bisher konnten sich Mac-User etwas sicherer fühlen - diese Zeiten sind vorbei:
Laut Malwarebytes und dem jährlichen "State of Malware"-Bericht sind die
Bedrohungen für Mac-Systeme zum ersten Mal in der Geschichte schneller gewachsen
als Windows-Bedrohungen. "Keine Systemplattform ist mehr sicherer als eine
andere. Es geht mehr denn je darum, Netzwerke so abzusichern und zu überwachen,
dass Schadsoftware nicht eindringen kann oder aber sofort erkannt wird und
Gegenmaßnahmen eingeleitet werden", sagt Andreas Schlechter von Telonic. Ein
eigener SNOC-Support (Security Network Operation Center) betreut die
Telonic-Kunden und ihre Netzwerke 24 Stunden am Tag, sieben Tage in der Woche
und 52 Wochen im Jahr auf Störungen oder Bedrohungen. Zentral werden dabei die
Log-Dateien analysiert - eine Flut, die aus zahlreichen Netzwerkkomponenten
ausgeworfen wird.
HUMBOLDT sorgt für Sicherheit
Die Mehrzahl der Logs ist harmlos und bedarf keiner Handlungen - ein Grund,
warum wirklich ernste Meldungen jedoch schnell durch eine IT-Abteilung übersehen
werden können. HUMBOLDT von Telonic analysiert in Echtzeit mit Hilfe künstlicher
Intelligenz sämtliche anfallende Logdateien einer Security-Infrastruktur und
gibt bei Bedarf gezielte Handlungsanweisungen aus, um weitere Auswirkungen eines
Sicherheitsrisikos zu verhindern. Die Log-Einträge aus unterschiedlichen Quellen
werden von HUMBOLDT korreliert, bewertet und mit Aktionen versehen. Ein eigenes
Computer Emergency Response Team (T-CERT) wertet neue Ereignisse aus und füttert
die Datenbank. Ein Risiko kann jedoch nur firmenintern ausgeschlossen werden:
Der Mensch. Nach wie vor verbreitet sich Emotet über gefälschte E-Mails im Namen
von Freunden, Nachbarn, Kunden oder Kollegen. "Der gesunde Menschenverstand muss
ebenso im Einsatz sein, um die erste Hürde für Bedrohungen so hoch wie möglich
zu legen", so der Telonic-Chef Andreas Schlechter.
Die Telonic GmbH ist Ihr erster Ansprechpartner als führendes Systemhaus für
Netzwerk und Security. Seit der Gründung 1979 ist das Unternehmen in
Familienbesitz und betreut Kunden in zahlreichen Branchen - von Verwaltung,
Industrie und Logistik über Bank- und Finanzwesen bis zu Konzernen aus der
Energieversorgung. Durch den klaren Fokus auf Netzwerk- und
IT-Sicherheitslösungen verfügt Telonic über zahlreiche Best Practice-Erfahrungen
und agiert als Systemintegrator für führende Soft-und Hardwarehersteller. Neben
der herstellerunabhängigen Analyse realisiert Telonic die Projekte und sorgt
auch für die laufende Betreuung und anfallende Schulungsmaßnahmen. Mehr als 120
Mitarbeiter stehen dazu bundesweit den Kunden zur Verfügung.
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Datum: 04.03.2020 - 10:40 Uhr
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