DSD fördert die Trinkhalle der ehemaligen Germania-Brauerei in Wolfenbüttel
DSD fördert die Trinkhalle der ehemaligen Germania-Brauerei in Wolfenbüttel
(pressrelations) -
Schablonenmalerei filigran
Einen Fördervertrag über 15.000 Euro für die Restaurierung der Gewölbe-decke in der ehemaligen Trinkhalle der Germania-Brauerei in Wolfenbüttel überbringt Martina Wolff vom Ortskuratorium Hannover der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) am 21. Mai 2015 um 10.30 Uhr vor Ort an Denkmaleigentümer Michael Flak.
Das Gebäudeensemble der ehemaligen Germania-Brauerei liegt am Ufer der Oker. Das Gebäudeensemble Marktstraße 1-3 am Übergang des Stadtviertels Juliusstadt zur Heinrichstadt wurde zwischen 1886 und 1888 erbaut. Als Westphal-Brauerei gegründet, folgte 1903 die Namensänderung in "Germania-Brauerei". Die Anlage besteht aus drei Hauptgebäuden und mehreren Nebengelassen. Die Produktionsräume wurden abgerissen. Das Wohnhaus Marktstraße 3 ist als zweigeschossiger, unterkellerter Backsteinbau auf Quadersockel ausgeführt. Die in gelbem Backstein gehaltene Fassadengestaltung beleben Gesimsbänder aus Zementstein und solche in Ziegelsteinsetzung. An die schmucklose Hoffassade schlossen sich ehemals die Fabrikationsräume der Brauerei an. Im Erdgeschoss des straßenseitigen Hauses Nr. 3 befand sich die Trinkhalle, damals mit direktem Zugang zu den Produktionsstätten. Den rund 80 Quadratmeter großen Raum deckt eine preußische Kappendecke. Aufliegend auf einem gefassten Doppel-T-Träger aus Peiner Stahl ruhen fünf Träger, die die Decke in 12 Gewölbefelder unterteilen. Diese sind wie die Träger mit einer filigranen Schablonenmalerei verziert, die in die Bauzeit datiert.
Die Trinkhalle ist nunmehr eines von über 320 Denkmalen, die die private Denkmalstiftung dank Spenden und Mittel der GlücksSpirale, der Rentenlotterie von Lotto, bisher allein in Niedersachsen fördern konnte.
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Datum: 21.05.2015 - 12:15 Uhr
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