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Die Herausforderung annehmen

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Dann kommen kleine Räume groß raus


(PresseBox) - Kleine Räume sind gestalterisch immer eine Herausforderung. Es kommt sowohl auf die geschickte Einrichtung mit möglichst ausreichend Staufläche an, als auch auf die richtige Farbwahl. Helle Farben sind für Wand- und Deckenanstriche grundsätzlich zu empfehlen, denn sie wirken eher weitend als kräftige und dunkle Wandfarben. Auch wenn nur eine einzelne Wand farbig akzentuiert wird, erscheint diese doch näher und kann sich unter Umständen unangenehm in den Vordergrund drängenden Betrachter sogar "bedrängen". Daher sind kräftige, intensive Farben mit Vorsicht einzusetzen, denn ein kleines Zimmer bietet nicht die Möglichkeit "auf Distanz" zu gehen. Sicherer ist es, bei Accessoires, Bezugsstoffen oder Einzelmöbeln gewünschte Farbakzente zu setzen und den Raum an sich dezenter zu fassen. Aber "wie dezent?" und "ist Weiß dann nicht die idealste Farbe?" sind Fragen, die sich in der Praxis häufig stellen.
Weiß ist tatsächlich eine Option. Weiß ist hell und flexibel beim Kombinieren. Und Weiß erfreut sich zunehmender Beliebtheit bei vielen Menschen, die Ruhe und Reduktion zu ihrem turbulenten, überreizten Alltag suchen. Deshalb hat sich die Farbrange der Weißnuancen bei diversen Farbenherstellern auf Grund der verstärkten Nachfrage deutlich erweitert. Die Firma Caparol hat auf dieses Bedürfnis ebenfalls reagiert und einen Weißfächer mit 25 Nuancen entwickelt, der sich in 5 Kategorien gliedert: Neutral, Warm, Rose, Creme und Frisch. Es sind "farbige" Weißtöne, die ganzseitig dargestellt eine gute Beurteilung ermöglichen. Gerade wenn Weißtöne schon im Raum vorhanden sind, beispielsweise als Tür oder als Regal, ist genau zu prüfen, welches Weiß mit den vorhandenen Tönen harmoniert, das heißt, den vorhandenen Ton aufgreift oder sich bewußt davon absetzt. Bei kleinen Räumen kann Weiß eine gute Wahl sein, besonders wenn die Lichtverhältnisse nicht optimal sind. Auch die Kombination mit anderen hellen Farbnuancen kann zu durchaus feinen, stilvollen Stimmungen führen. Ganz gleich ob eine Nische, eine einzelne Wand oder eine Fläche in einem schwach kontrastierenden Ton abgesetzt wird - die Lichtverhältnisse sind entscheidend. Farbtöne, die - nebeneinander betrachtet - noch gut differenzierbar erscheinen, werden im Raum nicht mehr unterschieden, wenn Licht und Schatten ungünstig einwirken. Wird beispielsweise eine Fensterwand weiß gestrichen, dann erschient das Weiß verschattet und gräulich. Schließt sich nun seitlich ein heller Akzentwandton an, so kann es sein, dass dieser durch den Lichteinfall kaum oder gar nicht wahrgenommen wird. Sinnvoll wäre in diesem Fall, einen dunkleren Akzentwandton auszuwählen, der sich ausreichend absetzt. Das Gestalten mit geringen Kontrasten ist daher schwieriger als mit hohen - es erfordert Feingefühl und eine genaue Lichtanalyse.




Der neue Classic-Fächer von Caparol ist für diese helltonigen, diffizilen Farbkonzepte, die gerade für kleine Zimmer gefragt sind, genau das richtige Gestaltungsmittel. Ausgehend von sechs verschiedenen Weißnuancen werden feine Farbabstufungen mit jeweils zwei möglichen Akzenttönen gezeigt. Aus jedem dieser Farbspektren wurden fünf wohnliche und zeitlos schöne Kombinationen kreiert, die auch Bodenbeläge (Holz und Tretford-Teppiche) sowie dekorative Gestaltungstechniken mit einbezieht. Diese harmonischen Farb- und Materialkombinationen lassen sich 1:1 in den Raum übertragen und führen "mit Sicherheit" zu einem stimmigen Gesamteindruck. In der gleichnamigen Classic-Broschüre finden sich dazu inspirierende Raumbeispiele, die zeigen wie die Farben und Materialien des Fächers verwendet werden können. Die dargestellten Bilder machen Lust auf subtile Farbstimmungen: Sie zeigen, wie Räume in ruhige, sympathische Wohlfühloasen verwandelt werden.
Gerade als Wohlfühloasen haben kleine Räume Potenzial, denn sie wirken durch ihre begrenzte Dimension eher gemütlich. Durch die Nähe zur Raumhülle wird Schutz und Geborgenheit spürbar. Dieser Eindruck lässt sich durch helle warme Farben, den Einsatz von Holzoberflächen und kuscheliger Stoffe verstärken. Beengend, sogar einengend, wirkt ein kleiner Raum eigentlich nur bei sehr ungünstigen Proportionen, einer düsteren Atmosphäre, oder durch zu klobige, raumeinnehmende Möbel. Luftig und leicht dagegen erscheint ein Raum bei sparsamer Möblierung und hellen Dekoren. Daher lautet der praktische Rat: erst Ausmisten und Entrümpeln, dann ein schlüssiges Einrichtungs- und Farbkonzept realisieren. Erholung bietet anschließend die eigene kleine, aber feine Oase.
Martina Lehmann
Tipp:
Mit Spectrum_express lassen sich Farbideen schnell und einfach visualisieren. Entweder mit einem Beispielbild oder mit dem eigenen Raumfoto, das allerdings vorher über den Fotoservice (via Cloud) aufbereitet werden muss. Verschiedenste Farb- und Produktkollektionen sind aufrufbar, selbstverständlich auch die Classic-Farblinien. (www.spectrum-express.de)
Vielleicht befindet sich in der Nähe eine Spectrum_arena, die für Innenraumgestaltungen (auch Fassaden) eine neuartige dreidimensionale Präsentationsform bietet. Mit einem Beamer werden kantengenau Farben und Materialien auf eine Innenraumnische (oder ein Hausmodell Maßstab 1:10) projiziert. Durch die großformatige 1:1 Darstellung vermittelt die Innenraumsimulation ein absolut realitätsnahes Raumgefühl. Wer Lust hat, kann nach individuellen Vorstellungen selbst ausprobieren - Entscheidungen fallen so viel leichter!
(http://www.spectrum.eu/produkte/spectrum-arena.html)

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Datum: 17.02.2014 - 10:14 Uhr
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